Stöcke im Ultra-Trail: warum die gebogenen wirklich alles ändern
Auf einem UTMB, einem TCC, einem Grand Raid oder irgendeinem Berg-Ultra sind die Stöcke kein Zubehör. Sie sind Überlebensverbündete. Wenn die Beine bei Kilometer 80 nicht mehr antworten, wenn die Nacht über einen technischen Singletrack fällt, wenn der letzte Anstieg endlos scheint — dann zeigt der Stock, was er wirklich wert ist.
Warum Stöcke im Ultra-Trail?
Die Antwort passt in ein Wort: Ökonomie. Auf langen Distanzen zählt jedes Joule. Stöcke erlauben es, die Anstrengung auf alle vier Gliedmaßen zu verteilen, statt alles auf die Beine zu konzentrieren. Am steilen Anstieg übertragen die Stöcke einen Teil der Anstrengung von den Beinen auf den Oberkörper, indem sie den Schub nach vorn entlang der Steigung verstärken, nicht nach unten. Mit der Krümmung der MØNARC® Arcs de Marche® bleibt der Schubwinkel in Bewegungsrichtung orientiert, was die Effizienz der Bewegung über tausende Schritte verbessert.
Bergab dämpfen sie die Stöße, schützen die Knie und stabilisieren den Oberkörper auf technischen Passagen. In der Ebene halten sie den Rhythmus und verzögern die allgemeine Muskelermüdung.
Studien zur Ultra-Ausdauer bestätigen, dass Stöcke bergauf die gefühlte Ermüdung und die elektromyografische Aktivität der Beine verringern — was sich am Ende eines Rennens in weniger ausgebrannten Beinen und einem stabileren Schritt auf den letzten Kilometern niederschlägt.
Die Besonderheit des Ultra-Geländes: was der gerade Stock nicht sieht
Ein Ultra-Trail ist keine flache, regelmäßige Fläche. Er ist 40.000 Meter Auf- und Abstieg, feuchte Böden, technische Pfade, Asphaltabschnitte dazwischen. Mit jedem Geländewechsel ändert sich der Stützwinkel des Stocks. Mit einem klassischen geraden Stock schwankt der Schubwinkel also ständig und erzeugt Unregelmäßigkeiten in der Energieübertragung.
Hier kommt die Geometrie der MØNARC® Arcs de Marche® ins Spiel. Von der Universität Grenoble Alpes gemessen, hält die Krümmung einen Schubwinkel von 33° zum Boden — gegenüber 46° bei einem geraden Stock — und richtet die Kraft bei jedem Stütz natürlich nach vorn. Auf 100 km sind das tausende besser orientierte Schübe. Die Energieersparnis ist bei jedem Schritt nicht spektakulär: Sie ist kumulativ, und genau da ändert sie alles.
Bergauf: das Maximum aus den Armen holen
Am steilen Anstieg entwickelt sich die Technik: Der Oberkörper neigt sich nach vorn, die Stöcke werden näher am Körper eingesetzt, die Stützen wechseln zwischen alternierend und simultan je nach Steigung. In der Doppelschub-Technik (beide Stöcke zugleich) werden Arme und Schultern zu echten Motoren. Die Krümmung der MØNARC® bietet in dieser Konfiguration einen natürlichen Angriffswinkel, ohne die Bewegung bewusst zu verändern.
Auf Passagen mit 40-60% Steigung — typisch für die in manche Ultras integrierten Vertical-Kilometer-Prüfungen — hat der vertikale Schub Vorrang vor allem. Steife, leichte, gut verankerte Stöcke machen dann den ganzen Unterschied. Die MØNARC® aus T700-Carbon mit 140 Gramm pro Stock antworten genau auf diese Anforderungen.
Bergab: Stabilität und Gelenkschutz
Bergab kippt die Rolle der Stöcke. Sie treiben nicht mehr an, sie stabilisieren und dämpfen. Die empfohlene Technik: Stöcke abwechselnd gesetzt, um dauerhaften Bodenkontakt zu halten, Knie gebeugt, Oberkörper leicht nach vorn, Gewicht auf Ballen und Vorfuß. Am steilen Abstieg werden die Stöcke etwas weiter vorn eingesetzt, um einen bremsenden, sichernden Halt zu schaffen.
Auf den langen, wiederholten Abstiegen der Alpen-Ultras schont diese passive Dämpfungsarbeit der Stöcke Quadrizeps und Knie — und verzögert oder vermeidet die „Betonbeine“, die jeder Trailer am Rennende fürchtet.
Gewicht und Zuverlässigkeit: die zwei Imperative des Ultra
Im Ultra-Trail wird jedes durch die Nacht getragene Gramm zu Ermüdung. Stöcke mit 300 g pro Stück bedeuten 600 g Dauerlast auf den Armen. Stöcke mit 140 g — wie die MØNARC® — bedeuten 280 g. Der Unterschied scheint am Start minimal. Im Ziel kann er eine Schultersehnenentzündung vermieden oder die Bewegungsqualität auf den letzten Kilometern erhalten haben.
Die Zuverlässigkeit ist der andere Imperativ: Ein Stock, der bei Kilometer 70 bricht, nachts, in den Bergen, ist eine Katastrophe. Das T700-Carbon der MØNARC® ist derselbe Grad wie in hochbelasteten Industrieanwendungen. Es steckt Fels-Aufprälle, energische Einsätze am Anstieg und unfreiwillige Verwindungen auf technischem Gelände klaglos weg.
Das Urteil eines Testers über 93 km
Sergi Garcia i Gisbert, erfahrener spanischer Praktizierender, testete die MØNARC® Arcs de Marche auf einer 93-km-Strecke aus Asphalt, Wegen und Forstpiste. Sein Urteil: Stöcke, „die für erfahrene Nordic Walker gedacht und ideal für den Wettkampf sind“, mit einem spürbaren Vortriebsgefühl von den ersten Stunden an.
👉 Die MØNARC® Arcs de Marche® für den Ultra-Trail — monarc-nordic.com