Nordic Walking und Trail: kann man dieselben Stöcke nutzen?
Dienstags Nordic Walking, am Wochenende Trail. Sie schauen Ihr Stockpaar an und fragen sich, ob Sie dieselben auf beide Gelände mitnehmen können. Die Antwort ist nicht so einfach wie ja oder nein. Alles hängt von der Qualität Ihrer Stöcke ab — und vom Verständnis dessen, was sie wirklich unterscheidet.
Nordic Walking und Trail: verschiedene Techniken, ähnliche Bedürfnisse
Beim Nordic Walking ist die Technik präzise und kodifiziert: Der Stock wird hinter dem vorderen Fuß eingesetzt, der Arm öffnet sich voll nach hinten, die Schlaufe ist bei jedem Schub aktiv. Die Praxis findet meist auf relativ regelmäßigem Gelände statt (Parks, Wege, Forststraßen). Die Anstrengung ist kontinuierlich, aerob, oft in der moderaten Zone.
Im Trail wird der Stock opportunistischer genutzt: Er hilft bergauf, stabilisiert bergab, wird auf flachen oder laufbaren Abschnitten verstaut oder in der Hand getragen. Das Gelände ist oft technisch, abwechslungsreich, manchmal extrem. Die Intensität schwankt zwischen maximalen Anstrengungen (50%-Anstiege) und aktiver Erholung.
Beide Disziplinen teilen dennoch dieselben physischen Imperative für die Stöcke: Leichtigkeit, Steifigkeit, zuverlässige Spitzen, hochwertige Schlaufen.
Was der Nordic-Walking-Stock hat, was der Trail-Stock nicht hat
Ein Nordic-Walking-Stock ist für eine Technik des aktiven, permanenten Schubs gebaut. Die Schlaufe ist eigens dafür gedacht, die vollständige Öffnung der Hand zu erlauben, ohne den Stock loszulassen — ein Merkmal, das es an Wanderstöcken oder einfachen Trail-Stöcken nicht gibt. Die Länge ist für die Nordic-Walking-Haltung berechnet (Ellbogen bei 90°). Die Spitze ist oft fest, mit mitgeliefertem Gummipad.
Ein Trail-Stock ist oft teleskopisch oder faltbar, um ihn auf laufbaren Abschnitten schnell im Rucksack zu verstauen. Er kann kürzer sein als die Nordic-Walking-Länge, für den Anstieg. Die Handschlaufe ist oft einfach — manchmal fehlt eine echte Schlaufe ganz — und die Sicherheitsempfehlungen (Schlaufe im Abstieg lösen, um Unfälle zu vermeiden) unterscheiden sich vom Nordic Walking.
Der Konvergenzpunkt: das Carbon und die Krümmung
Die Leistung eines vielseitigen Nordic-Walking-/Trail-Stocks hängt im Wesentlichen an zwei Kriterien: der Carbonqualität und der Geometrie. Ein 100% T700-Carbon leistet im Trail so viel wie im Nordic Walking. Die Krümmung der MØNARC® Arcs de Marche — die die Schubkraft stärker nach vorn richtet — nützt am Trail-Anstieg ebenso wie auf dem flachen Nordic-Weg.
Marie Beringer berichtet mit den MØNARC®: „6,2 km/h mit Vergnügen“ — ein Tempo genau an der Grenze zwischen sportlichem Nordic Walking und gegangenem Trail. Corinne Serres, Krankenschwester in einer kardiovaskulären Reha-Klinik, spricht von „der leichteren, spontaneren technischen Bewegung“ und einem Gefühl, „als würde man fast abheben“ — eine Empfindung, die Trailer am flüssigen Anstieg wiedererkennen.
Was je nach Nutzung anzupassen ist
- Für technische Trail-Abstiege: die Schlaufen lösen (wie auf jedem sturzgefährdeten Gelände empfohlen) — die MØNARC® haben abnehmbare Gabel-Schlaufen
- Für steile Trail-Anstiege: Die Doppelschub-Technik ist mit der MØNARC®-Geometrie kompatibel
- Auf Asphalt (Verbindungen, Servicestraßen): immer die mitgelieferten Gummipads aufsetzen, um die Wolframspitzen zu schonen
- Zum Verstauen der Stöcke im Rennen: Die MØNARC® sind nicht faltbare Einteiler — planen Sie eine externe Befestigung am Rucksack
Die eigentliche Frage: zwei Paare oder ein vielseitiges Paar?
Wenn Sie beide Disziplinen intensiv betreiben, bleiben zwei spezialisierte Paare die optimale Lösung. Suchen Sie aber einen vielseitigen Stock, der in beiden Nutzungen brilliert, erfüllen die MØNARC® Arcs de Marche® die Anforderungen beider Disziplinen: Leichtigkeit, T700-Carbon-Steifigkeit, hochwertige Gabel-Schlaufen, Wolframspitzen. Und einen biomechanischen Vorteil beim Vortrieb, der sich auf dem Nordic-Weg wie auf dem Alpenpfad zeigt.
Mit 159 € für das komplette Paar (Hülle inklusive) ist es auch eines der besten Preis-Leistungs-Verhältnisse des Marktes.