Nordic Walking bei Regen: Tipps und passende Ausrüstung
Ein bekanntes Outdoor-Sprichwort sagt: Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Ausrüstung. Nordic Walking bei Regen ist nicht nur möglich, es kann ein belebendes Erlebnis sein — sofern man gut vorbereitet ist.
Die Bekleidung
Eine wasserdichte, atmungsaktive Jacke (Gore-Tex-Membran oder gleichwertig) ist unverzichtbar. Sie muss wasserdicht sein, um das Wasser von außen abzuhalten, und atmungsaktiv, um den Schweiß der Anstrengung abzuführen. Eine Jacke, die dicht macht, ohne zu atmen, schafft eine unangenehme innere Sauna. Leichte Regenhosen vervollständigen die Ausrüstung für lange Touren bei starkem Regen.
Die Schlaufen im Regen
Textilschlaufen saugen sich schnell voll und verlieren an Komfort. Manche Praktizierende wählen wasserdichte oder Neopren-Schlaufen für Winter- und Regentouren. Eine einfache Alternative: dünne wasserdichte Handschuhe unter der Standardschlaufe tragen.
Technische Vorsicht auf nassem Boden
Nasser Boden verändert den Halt von Spitzen und Pads. Auf feuchter Erde bleibt die abgeschrägte Metallspitze leistungsfähig. Auf nassem Asphalt kann ein abgenutztes Gummipad rutschen: Prüfen Sie regelmäßig den Zustand Ihrer Pads und ersetzen Sie sie, sobald die Struktur abgenutzt ist. Reduzieren Sie das Tempo auf durchnässten Hängen leicht und setzen Sie senkrechter ein, um die Verankerung zu maximieren.
Nach der Regentour
Trocknen Sie Ihre Stöcke nach einer nassen Tour systematisch an der Luft. Bei Teleskopstöcken schrauben Sie die Segmente auseinander und lassen sie getrennt trocknen, um Korrosion der Klemmmechanismen zu vermeiden. Nasse Schlaufen sollten vor der nächsten Tour gewaschen und getrocknet werden, gegen Gerüche und Hautreizungen.
Merken Sie sich: Wasserdichte, atmungsaktive Jacke, geprüfte Pads und ein senkrechterer Einsatz auf nassem Boden. Trocknen Sie das Material nach jeder Regentour, um seine Lebensdauer zu erhalten.