Die Schuhe fürs Nordic Walking wählen
Die Stöcke ziehen alle Aufmerksamkeit auf sich, doch die Schuhe bleiben die Basis der Nordic-Walking-Ausrüstung. Eine schlechte Wahl kann zu Blasen, Fußschmerzen, Verstauchungen oder einer beeinträchtigten Technik führen. Das sollten Sie wissen.
Die wesentlichen Eigenschaften
Der ideale Nordic-Walking-Schuh muss flexibel sein (um das Abrollen des Fußes von der Ferse zu den Zehen zu spüren), leicht, atmungsaktiv und mit einer Sohle ausgestattet, die auf unterschiedlichem Gelände greift. Er muss auch genug seitlichen Halt bieten, um Umknicken auf unebenem Boden zu vermeiden.
Trailschuhe: die beste Wahl
Niedrige Trailschuhe bieten den besten Kompromiss: profilierte Sohle für Grip, Leichtigkeit, Flexibilität und ausreichenden Schutz gegen Steine. Sie passen zu den Naturwegen und gemischten Böden des Nordic Walking. Ein zu hoher Schaft (schwerer Wandertyp) mindert die Beweglichkeit des Knöchels und stört das natürliche Abrollen.
Zu vermeidende Schuhe
- Laufschuhe mit sehr dicker, steifer Sohle (schlechtes propriozeptives Feedback)
- Hohe, steife Wanderstiefel (behindern das Abrollen)
- Sandalen oder leichte Schuhe ohne Halt (Verstauchungsgefahr)
- Straßenschuhe (kein Grip, keine passende Dämpfung)
Warum das Schuhwerk für die Stocklänge zählt
Die Sohlendicke Ihrer Schuhe beeinflusst ganz leicht die Position Ihres Körpers zum Boden und damit die ideale Stocklänge. Deshalb wird empfohlen, die Stöcke mit Ihren üblichen Nordic-Walking-Schuhen zu messen, nicht barfuß oder in Socken.
Socken: ein Detail, das zählt
Funktionssocken aus Synthetikfasern (Polyester, Nylon) oder Merinowolle leiten Schweiß besser ab als Baumwolle und verringern das Blasenrisiko. Vermeiden Sie Baumwollsocken auf langen Touren.
Merken Sie sich: Ein niedriger, flexibler, leichter und griffiger Trailschuh ist die ideale Wahl fürs Nordic Walking. Messen Sie Ihre Stöcke immer mit Ihren üblichen Schuhen.